Viola von Cramon

Unethical incident at the Georgian Parliament

The key members of the European Parliament working on Georgian issues (Sven Mikser, Andrius Kubilius, Markéta Gregorová, Michael Gahler, Petras Auštrevičius, Viola von Cramon), in a letter sent to the Chairperson of the Georgian Parliament – Mr. Talakvadze – expressed their concerns regarding the careless breach of privacy during the plenary session, as well as unflattering attitude towards the EU Ambassador to Georgia – H.E. Carl Hartzell.

წერილის არაოფიციალური თარგმანი იხილეთ ქვემოთ!

Dear Mr. Talakvadze,

When your colleagues from the newly elected Georgian parliament visited Brussels around a week ago, they presented a very ambitious goal of applying for EU membership in 2024. We kindly reminded your colleagues that ambitious political goals require equally ambitious democratic standards.

To mitigate the dangers of the current political crisis imposed on still unconsolidated Georgian democracy, for sake of your country’s interests, we, international friends of Georgia, have been calling on your political opponents to assume their mandates while expecting everyone to stop personal attacks and eschew polarising language.

Given that, it is regrettable, very unpleasant, and unethical when the fundamental right of privacy is carelessly breeched in the walls of your institution. It is equally regrettable and simply in bad taste when the EU ambassador’s accurate assessment of the events prompts a request of justification from your colleagues.

Ambassador Hartzell, who during the last months has spared no efforts in making sure that Georgia has a functioning, pluralistic and democratic Parliament, does not merely express “his personal opinion” but voices those fundamental EU values that your country also claims to aspire to.

In the interest of Georgia as a whole, it is imperative for all political parties to act in good faith and reinvigorate honest efforts in search of a political solution. In this process, there should be no place for polarising language, personal attacks, and inciting harassment. It is your mandate as a Chairperson of the Parliament to ensure a high level of decorum in the plenary hall, which will allow for constructive debates and effective oversight on legislation.

We hope soon to see a transparent and pluralistic Parliament just like Georgian voters intended it to be.

Sincerely,

Friends of Georgia, Members of the European Parliament:

  • Viola von Cramon 
  • Sven Mikser
  • Andrius Kubilius
  • Markéta Gregorová
  • Michael Gahler
  • Petras Auštrevičius

Unofficial Georgian Translation:

პატივცემულო ბატონო თალაკვაძე,

გასულ კვირას, როდესაც საქართველოს პარლამენტის ახლადარჩეული წევრები ბრუსელში გვეწვივნენ, მათ გაგვაცნეს 2024 წელს ევროკავშირის წევრობაზე განაცხადის გაკეთების ამბიციური გეგმა. ჩვენ თქვენს კოლეგებს მეგობრულად შევახსენეთ, რომ ამბიციური პოლიტიკური მიზნები ასეთივე ამბიციურ დემოკრატიულ სტანდარტებს საჭიროებენ.

მიმდინარე პოლიტიკური კრიზისით გამოწვეული საშიშროების შესამსუბუქებლად, თქვენივე ქვეყნის ინტერესებიდან გამომდინარე, ჩვენ, საქართველოს საერთაშორისო მეგობრები მუდმივად მოვუწოდებდით თქვენს პოლიტიკურ ოპონენტებს დაეკავებინათ თავიანთი მანდატები და ამავე დროს მოველოდით, რომ მხარეებისგან ადგილი აღარ ექნებოდა პოლიტიკურ თავდამსხმებს და დამაპირისპირებელ განცხადებებს.

ამის გათვალისწინებით, სამწუხაროა, ძალიან უსიამოვნოა და არაეთიკურია, როდესაც პირადი ცხოვრების ფუნდამენტური უფლება გაუფრთხილებლად ირღვევა თქვენი დაწესებულების კედლებში. თანაბრად სამწუხაროა და უბრალოდ ცუდი ტონია, როდესაც ევროკავშირის ელჩის მიერ მოვლენების ზუსტ შეფასებას თქვენი კოლეგების მხრიდან მოყვება ახსნა-განმარტების მოთხოვნა.

ელჩი ჰარცელი, რომელიც ბოლო თვეების განმავლობაში არ ზოგავდა ძალისხმევას რათა საქართველოს ჰქონოდა მოქმედი, პლურალისტური და დემოკრატიული პარლამენტი, არ გამოხატავს მხოლოდ ”მის პირად აზრს”, არამედ გამოხატავს ევროკავშირის იმ ფუნდამენტურ ფასეულობებს, რომლისკენაც წესით თვენი ქვეყანაც ისწრაფის.

საქართველოს ინტერესებიდან გამომდინარე, უაღრესად მნიშვნელოვანია ყველა პოლიტიკური მხრის მიერ კეთილსინდისიერი მოქმედება და ენერგიული ძალისხმევის ხელახლა გამოჩენა რათა მოხდეს პოლიტიკური გამოსავლის მოძებნა. ამ პროცესში ადგილი არ უნდა ჰქონდეს დამაპირისპირებელ განცხადებებს, პირად შეტევებს და შევიწროებისკენ წაქეზებას. თქვენი, როგორც პარლამენტის თავმჯდომარის მანდატი მოითხოვს, რომ სხდომათა დარბაზში სუფევდეს წესიერების მაღალი ხარისხი, რათა უზრუნველყოფილ იქნას კონსტრუქციული დებატები და საკანონმდებლო პროცესის ეფექტური ზედამხედველობა.

ვიმედოვნებთ, რომ მალე ვიხილავთ გამჭვირვალე და პლურალისტულ პარლამენტს, სწორედ ისეთს, როგორსაც ქართველი ამომრჩეველი მოელოდა.

პატივისცემით,

საქართველოს მეგობრები, ევროპარლამენტის წევრები

  • ვიოლა ფონ კრამონი
  • სვენ მიქსერი
  • ანდრიუს კუბილიუსი
  • მარკეტა გრეგოროვა
  • მიხაელ გალერი
  • პეტრას ოსტრავიჩიუსი

Einladung zur Online-Konferenz „Wasser – das Gold der Zukunft. Debatte über den Harz als den größten Wasserspeicher Mitteldeutschlands“ am 19. Februar 2021

Wasser – das Gold der Zukunft

Debatte über den Harz als den größten Wasserspeicher Mitteldeutschlands

Freitag, 19. Februar 2021

14:00 – 17:00 Uhr

Anmeldung unter: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_kC60mlVLR02WI3-NTqS04g

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierte. Zusätzlich wird es einen Livestream auf der Facebook-Seite „ViolavonCramon MEP“ geben.

Phasen von extremer Trockenheit und kurzen sturzartigen Überschwemmungen wechseln sich im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands in ungewohnter Häufigkeit ab. Die aktuelle bittere Erkenntnis der Forschung um die Harzwasserwerke lautet, dass sich der Klimawandel im Harz schneller und gravierender auswirkt als lange angenommen. Auch sind derzeit – trotz der schneereichen Phasen im Winter – die Talsperren im Harz noch immer nicht gut gefüllt.

Erwartet die Gewässer im Harz ein düsteres Zukunftsszenario: Zunächst sinkt der Grundwasserspiegel massiv ab, dann bricht die Wasserqualität ein, die Seen sterben und zuletzt trocknen sie aus? Kann man am Harz exemplarisch ablesen, welche Auswirkungen der Klimawandel mit sich bringt? 
Wird Wasser in den nächsten Jahren zu einer zunehmend kostbaren Ressource, um die es zu Verteilungskämpfen kommt? Welche Gruppen sind von der klimainduzierten Wasserknappheit am meisten betroffen? Und wie können wir unseren Umgang mit Wasser und Abwasser in Hinblick auf den Klimawandel ändern?

In mehreren Gesprächsrunden laden wir fachliche Expertise aus drei Bundesländern aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, sowie Land-, Forst- und Wasserwirtschaft zum Austausch ein.

Fragen und Anmerkungen richten Sie bitte an klaudiamaria.hanisch@la.europarl.europa.eu.

Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen wir keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie hier https://zoom.us/docs/de-de/privacy-and-security.html

Brexit-Deal: Eine grüne Bewertung

Mit dem Austritt fand eine historische Zäsur statt: Nach 47 Jahren Mitgliedschaft verließ mit dem Vereinigten Königreich erstmals ein Land die Europäische Union. Grundlage für die zukünftigen Beziehungen zwischen den 27 Mitgliedern der EU und Großbritannien ist ein Handels- und Kooperationsabkommen. Dieses Abkommen ist derzeit vorläufig in Kraft, da die Prüfung durch das Europäische Parlament noch läuft. Eine Abstimmung darüber ist für Ende Februar vorgesehen.
Die Grüne Europagruppe nimmt dies zum Anlass für ein Bewertung: Ist der 1.200-Seiten-starke Vertrag eine solide Grundlage für die zukünftigen Beziehungen zwischen EU und UK?

Brexit-Deal: Eine grüne Bewertung
Donnerstag, 04. Februar 2021
20:00 – 22:00 Uhr

Meldet euch am besten jetzt gleich zu dieser Online-Veranstaltung unserer Europagruppe an!
https://us02web.zoom.us/webinar/register/4816119340747/WN_8C3QtDYURB6QsO-LN3763w

Eastern Partnership – Plenary Speech

At the end of the last year, we at the European Parliament, looked back to reevaluate the challenges in the eastern partnership region in order to draw conclusions and plane a better future.

My plenary speech from December 2020

SAVE THE DATE: Online-Konferenz am 19. Februar 2021 „Wasser – das Gold der Zukunft. Debatte über den Harz als den größten Wasserspeicher Mitteldeutschlands“

Phasen von extremer Trockenheit und kurzer sturzartiger Überschwemmungen wechseln sich im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands in ungewohnter Häufigkeit ab. Die aktuelle bittere Erkenntnis der Forschung um die Harzwasserwerke lautet, dass sich der Klimawandel im Harz schneller und gravierender auswirkt als lange angenommen. Auch derzeit, trotz der schneereichen Phasen im Winter, sind die Talsperren im Harz noch immer nicht gut gefüllt.

Erwartet die Gewässer im Harz ein düsteres Zukunftsszenario: Zunächst sinkt der Grundwasserspiegel massiv ab, dann bricht die Wasserqualität, die Seen sterben, und zuletzt trocknen sie aus? Wird Wasser in den nächsten Jahren zu einer zunehmend kostbaren Ressource, um die es zu Verteilungskämpfen kommt? Welche Gruppen sind von der zunehmenden Trockenheit und dem Wassermangel am meisten betroffen? Und wie können wir unseren Umgang mit Wasser und Abwasser in Hinblick auf den Klimawandel ändern?

In mehreren Expertenrunden wollen wir fachliche Expertise bündeln und Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen, den zuständigen Behörden und Institutionen sowie die Wasserversorger zum Austausch einladen.

Weitere Infos zu den Panels, Sprecher*innen und der Anmeldung folgen.

Kein blinder Fleck mehr auf der Europakarte

Zum internationalen Tag der Solidarität mit Belarus am 7. Februar 2021

in Göttingen

Ein gemeinsames Statement der Europa-Union Deutschland KV Göttingen,

der Deutsch-Französischen Gesellschaft Göttingen,

der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Göttingen,

und der Europaabgeordneten Viola von Cramon, Bündnis 90/die Grünen

Der IT-Spezialist Andrej, die Journalistin Kseniya, der Taxifahrer Cimur, der Baumpfleger Scjapan, der Unternehmer Aljaksej, die Studentin Arabejka, die Dozentin für Informatik an der Staatlichen Belarusischen Universität Vol’ha und die Wahlkampfstabsleiterin Maria

– sie alle haben eine Sache gemein: Sie sitzen im Gefängnis unter dem Regime Lukaschenkos, wobei deren einziges „Verschulden“ der Kampf für Demokratie und Menschenrechte ist.

Wir, die Europa-Union Deutschland Kreisverband Göttingen, die Deutsch-Französische Gesellschaft Göttingen, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen und die Europaabgeordnete Viola von Cramon (Bündnis 90/die Grünen), nehmen den von der Anführerin der demokratischen Bewegung Swetlana Tichanowskaja erklärten „Tag der Solidarität mit Belarus“ zum Anlass, um unsere Unterstützung für die demokratische Bewegung in Belarus zu manifestieren und einen Appell an die Zivilgesellschaft in Südniedersachsen zu richten, sich an solidarischen Aktionen zu beteiligen.

In dem europäischen Land Belarus werden Regimeoppositionelle von der Polizei verprügelt, ins Gefängnis und in Straflager gesteckt. Unabhängige Blogger, Publizisten und andere Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, die eine abweichende Meinung äußern, werden eingeschüchtert, kriminalisiert oder ins Ausland gedrängt.

Das belarusische Menschenrechtszentrum Vjasna sammelt Informationen über politische Gefangene. Mehr als 30.000 Menschen wurden seit dem Sommer in Belarus festgenommen. 190 Menschen gelten zu diesem Zeitpunkt offiziell als politische Gefangene.

Auch wenn Belarus nicht mehr der blinde Fleck in Europa zu sein scheint, denn wir hören regelmäßig bewegende und erschütternde Meldungen über einen unnachgiebigen und friedlichen Massenprotest gegen die Brutalität des Regimes und für Demokratie, verwechseln immer noch viele die EU-Außengrenze mit der Grenze Europas.

Doch was in Belarus passiert, geht uns alle an! Dabei übersteigt der Mut und die Opferbereitschaft der Menschen in Belarus in Anbetracht des alles und jeden kontrollierenden Unterdrückungsapparates sehr oft unsere Vorstellungskraft. Auch in unserem Umfeld zeigen Menschen täglich aufs Neue Zivilcourage, sie haben aber keinen brutalen Überwachungsstaat gegen sich. Nur einige Tage zuvor wurden Audiomitschnitte von Äußerungen eines hohen belarusischen Regierungsvertreter veröffentlicht. Dort wird unverhohlen von der geplanten Errichtung von Lagern für politische Gefangene und Folter gesprochen. So etwas dürfen wir mitten in Europa nicht zulassen!

Wir rufen dazu auf, ein Zeichen der Unterstützung für die demokratische Bewegung in Belarus zu setzen. Das kannst Du auf verschiedene Weise machen:

Maryia Kalesnikava

IY „TURMA #8 g. Zhodino“

BELARUS 222160, Minskaya oblast,

g. Zhodina, ul. Sovetskaya 22A

  • Verfasse einen Betrag in sozialen Medien mit einem der folgenden Hashtags:

#standwithbelarus

#BelarusSolidarity

#weStandBYyou.

Campaign to #FreeKalesnikava

To support Maria Kalesnikava in her righteous and peaceful fight against brutal dictatorship, MEP Viola von Cramon, togetehr with her colleagues, organised an online campaign.

Several dozen members of the European and German Parliaments demanded immediate and unconditional release of Maria Kalesnikava and other political prisoners. Some of these supporting messages are embeded below in a random order (click Weiterlesen/More).

The EU and its member states continue supporting People of Belarus in their fight for a free and fair country by imposing sanctions against the Lukashenka Regime and directing financial assistance towards the victims of the regime.

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Online-Kongress – Die Automobilindustrie im Wandel: den Umbau gestalten.

German version below

Anna Deparnay-Grunenberg, Henrike Hahn and Viola von Cramon-Taubadel

cordially invite you to the online congress

„The Transition of the Automotive Industry: Being the Change“

28 January 2021
12:30 – 14:30 & 15:00 – 17:00

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Albanien im EU-Kontext: Buchpräsentation & Diskussion mit der Autorin Franziska Tschinderle

Das Land Albanien im EU-Kontext

MITTWOCH, 27. JANUAR 2021, 19 Uhr
UNTERWEGS IN ALBANIEN

Buchpräsentation mit anschließender Diskussion

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments Viola von Cramon-Taubadel und Andreas Schieder laden herzlich ein, am Gespräch mit der Autorin von „Unterwegs in Albanien“ teilzunehmen. Das Online-Event wird eine kurze Buchpräsentation durch Franziska Tschinderle mit anschließender Diskussion der beiden Abgeordneten mit der Autorin umfassen.

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Chinesische Investoren in Serbien schaden der Umwelt

EN below

Der Einfluss Chinas ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern dessen Investitionen ruinieren auch die Umwelt. Seit mit chinesischen Investments die serbische Schwerindustrie unterstützt wird, wie z.B. das Stahlwerk in Smederovo oder das Kohlekraftwerk in Kostolac, werden Umweltstandards missachtet und die Verschmutzung ist gestiegen. Ein weiteres Projekt ist ein Reifenwerk in Zrenjanin, das neben der Erhöhung der Luftverschmutzung potenziell auch die lokalen Wasserquellen schädigt.  Da es sich um ein „Projekt von nationalem Interesse“ handelt, erhielt es sogar einen Sonderstatus mit großzügigen Steuersenkungen, statt dass man auf die Einhaltung von Umweltstandards gedrängt hätte. Die Europäische Union sollte dies nicht weiter zulassen; zumal es auch nicht nur der Umwelt in Serbien, sondern ebenfalls in den Nachbarländern schadet. Wegen dieser Investitionen verstößt Serbien gegen seine eigenen nationalen Regeln und kommt seinen Verpflichtungen gegenüber der EU nicht nach. Gemeinsam mit 26 Europaabgeordneten habe ich mich an den für Erweiterung zuständigen Kommissar Várhelyi gewandt. Er sollte die Einhaltung aller Gesetze und Standards einfordern und die serbische Regierung zum Handeln bewegen.

Chinese influence is not just a security risk, but their investment is ruining the environment. Since Chinese investment came to support Serbian heavy industry, such as the steel mill in Smederovo or the coal power plant in Kostolac, the environmental standards have been deteriorating and pollution has risen. Another project is a tire plant in Zrenjanin, which potentially harms local water sources besides raising air pollution.  This is a „project of national interest“ , so instead of complying with environmental standards, it even received special status with generous tax cuts. The European Union should not let this happen, because this hurts the environment both in Serbia and in the neighbouring countries too. Because of these investments Serbia is not adhering to their national rules and not complying with its commitments to the EU. Together with 26 MEPs we addressed Commissioner Várhelyi, who is responsible for enlargement, as he should demand compliance with all laws and standards and make the Serbian government move forward.